Einhellige Zustimmung zum Projekt Schwarzbachtrasse

Einhellige Zustimmung zum Projekt Schwarzbachtrasse

Freitag, den 9. März 2018 um 16:49

Foto: Christa Mrozek

Einhellige Zustimmung zum Projekt Schwarzbachtrasse gab es am 7. März im vollbesetzten Saal der Färberei. In der öffentlichen Veranstaltung informierte die WUPPERTALBEWEGUNG  über den begonnenen Umbau der Schwarzbachtrasse in einen kombinierten Rad-, Fuß- und Inlinerweg. Er wird mit einer Länge von fast 2 km den Stadtteil Langerfeld an die Nordbahntrasse anschließen.

Dr. Carsten Gerhardt, der 1. Vorsitzende der WUPPERTALBEWEGUNG , erläuterte mit Plänen und Bildern das Projekt und gab breiten Raum für Fragen, Anregungen und Kritik – wobei letzteres allerdings Fehlanzeige war: die Zustimmung war einhellig. Auch die Ankündigung, dass im Herbst noch viele weitere Bäume unter anderem zur Durchführung der Hangsicherungsmaßnahmen vor und hinter dem Tunnel gefällt werden müssen, führte nicht zu Widerspruch.

Eine Reihe von Anregungen nahm die Wuppertalbewegung dagegen aus der Veranstaltung mit. Dabei ging es insbesondere um die Parksituation am Zugang Olgastraße, den Ausbau/Umbau des „Wendehammers“ am Endpunkt Grundstraße und  sowie den Baustellenverkehr.

Und natürlich machte die Aussicht auf die Realisierung der Schwarzbachtrasse Appetit auf Mehr: viele Beiträge aus der Zuhörerschaft drehten sich um die Frage, wie die positive Entwicklung des Radverkehrs in Langerfeld weitergehen kann: wie werden Radfahrer  ins Zentrum von Langerfeld weiter geleitet? Wie kann eine Verbindung nach Beyenburg realisiert werden? Zur ersten Frage gibt es Überlegungen bei der Stadtverwaltung über die Spitzenstraße. Die zeitliche Realisierung ist aber noch offen. Eine Verbindung nach Beyenburg,  zu der es Überlegungen des Vereins Neue Ufer gibt, wird dagegen schwierig zu realisieren sein.

Die WUPPERTALBEWEGUNG hofft  auch für die Schwarzbachtrasse wie schon bei der Nordbahntrasse neben der Unterstützung durch den 2. Arbeitsmarkt auch auf die Mithilfe der Bürgerinnen und Bürger. In Kürze wird der Verein nach der Entfernung der Gleise und Schwellen um Mithilfe bei der Räumung der Trasse vom Müll aufrufen –  nach Schätzung der WUPPERTALBEWEGUNG 20 bis 30 Containerladungen, die in den vergangenen Jahren dort „entsorgt“  worden sind.

Das Fazit nach dieser Veranstaltung: mit dem Projekt Schwarzbachtrasse ist die WUPPERTALBEWEGUNG auf dem richtigen Weg.

von Claus-Jürgen Kaminski