Förderwettbewerb: Schwarzbachtrasse positiv bewertet!

Förderwettbewerb: Schwarzbachtrasse positiv bewertet!

Freitag, den 5. August 2016 um 19:00

Die Verlängerung der Nordbahntrasse über das Schwarzbach-Viadukt Richtung Langerfeld (hier im Film von  Wolfgang Bardolatzy) ist im Bundeswettbewerb »Klimaschutz im Radverkehr« positiv bewertet und eine Förderung des Projektes in Aussicht gestellt worden. Das hat der Projektträger Jülich im Auftrag des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit jetzt der WUPPERTALBEWEGUNG e.V. mitgeteilt.

Im April hatte die WUPPERTALBEWEGUNG e.V. eine Projektskizze für die Trassenverlängerung zum Wettbewerb eingereicht. Aus insgesamt 183 Bewerbungen wurde unter anderen die Schwarzbachtrasse als modellhaftes Projekt ausgewählt. Bis Ende September soll nun ein umfassender Förderantrag eingereicht werden, den wir auch schon weitestgehend vorbereitet haben.

Bei der Erstellung des Förderantrags möchten wir mit der Stadt kooperieren. Oberbürgermeister Andreas Mucke hat schon alle Beteiligten an seinen Tisch geladen, was uns sehr freut. Den notwendigen Eigenanteil in bar wird die WUPPERTALBEWEGUNG e.V. stellen. Er liegt bereits vor.

In der weiteren Zusammenarbeit mit der Stadt möchten wir die Erfahrungen aus dem Projekt Nordbahntrasse nutzen. Uns schwebt vor, dass wir nach (kurzfristiger) Einigung mit der Stadt über Baustandards die Ausschreibungen und Arbeiten weitestgehend eigenständig umzusetzen, auch um dem Umstand Rechnung zu tragen, dass städtische Kapazitäten noch bis 2018 beim Döppersberg-Umbau gebunden sind — unsere ehrenamtlichen Mitarbeiter stehen bereit und freuen sich auf die neue Aufgabe.

Wir danken unseren Mitgliedern für ihren engagierten Einsatz bei der Erstellung der Förderskizze. Unser Dank gilt außerdem unseren Bundestagsabgeordneten Manfred Zöllmer, Peter Hintze und Jürgen Hardt, die sich in Berlin für das Projekt Schwarzbachtrasse eingesetzt haben.

Wir wünschen uns, dass die Schwarzbachtrasse ein Musterbeispiel in Bezug auf die Zusammenarbeit von Bürgern und Verwaltung wird, und wir werden alles dafür tun.

Wir hoffen außerdem, dass wir auch im Fall der Realisierung der Schwarzbachtrasse auf die bewährte Unterstützung des Zweiten Arbeitsmarktes, des Wichernhauses, der GbA (Gesellschaft für berufliche Aus- und Weiterbildung mbH) und des Jobcenters setzen dürfen.

Foto: Carsten Gerhardt

von Mario Schroeder