Höhenflug auf alten Bahntrassen: Zwischen-Wupper-und-Ruhr-Tour 2015

Höhenflug auf alten Bahntrassen: Zwischen-Wupper-und-Ruhr-Tour 2015

Mittwoch, den 24. Juni 2015 um 9:30

Seit mehreren Jahren findet sich auf Initiative des ehemaligen Düsseldorfer Regierungspräsidenten Jürgen Büssow eine Gruppe von ca. 30 Radfahrenden zu einer zweitägigen Tour zusammen. Die Teilnehmer kommen aus dem Großraum Düsseldorf, Essen, Wuppertal und diesmal auch aus den Niederlanden. Vielfältige Touren von jeweils ca. 120 km führten bisher durch das Niederrhein Gebiet und über Bahntrassen im Ruhrgebiet. Nach Eröffnung der Nordbahntrasse stand in diesem Jahr der Brückenschlag von der Ruhr zur Wupper auf dem Programm.

Startpunkt der Tour war Essen-Steele. Über Burgaltendorf, Hattingen, Sprockhövel wurde nach dem Tunnel Schee Wuppertaler Gebiet erreicht. Die Nordbahntrasse wurde von allen Teilnehmern begeistert aufgenommen:  Die Aussichten auf das Tal, die alten Quartiere, Straßenzüge mit Jugendstilbauten, Industriedenkmäler, einmalig. Besonders fiel auf, wie gut die Trasse bei der Bevölkerung ankommt und es wurde sofort klar, dass dieser Fuß-, Rad- und Skateweg mitten durch die Stadt mehr als nur eine touristische Attraktion ist. Während einer Pause am Ottenbrucher Bahnhof (Bild) wurden die Eindrücke bei einer Erfrischung sehr positiv reflektiert. So hatte Wuppertal noch niemand gesehen.

Nach Übernachtung im Waldhotel Eskeshof ging es am nächsten Tag über Aprath und Schlupkothen mit Stop im Zeittunnel weiter auf den Panorama Radweg über Velbert bis nach Kettwig . Die Ruhr war wieder erreicht und am Baldeneysee vorbei ging es zurück zum Ausgangspunkt Essen-Steele.

Nach der Tour ist vor der Tour und so wurde beim Abschied schon über das nächste Jahr diskutiert. Den Rest der Nordbahntrasse hatte man ja noch nicht gesehen und da gibt es ja noch die Samba-Trasse hoch zu Wuppertals Südhöhen und die Korkenziehertrasse auf Solinger Seite und die Balkantrasse und, und, und…

Foto & Text: Udo Hinsche

von Mario Schroeder