Lothar Leuschen kann es nicht lassen

Sonntag, den 10. Mai 2015 um 21:00

Immer wieder stellt WZ-Redakteur Lothar Leuschen die WUPPERTALBEWEGUNG​ als Nörgler und Schlechtredner hin – so auch in der Ausgabe vom 9. Mai 2015. Dort erschien ein Kommentar mit dem Titel »Spaßbremsen auf der Nordbahntrasse«.

Zum Hintergrund: Wir haben beantragt, wenigstens 10 oder 20 Prozent der Kapazität der Trassenmeisterei, über die wir bislang keinerlei Verfügungsmöglichkeit haben, zu bekommen, damit endlich die Bänke aufgestellt werden können, die schon vor mehr als einem Jahr gesponsert wurden. So beispielsweise von einem blinden Mitbürger, der einen Verweilplatz wünschte und dafür spendete, oder aus einer Spendensammlung zum Anlass eines Todesfalls. Es ist uns unangenehm, dass diese und andere Bänke noch nicht aufgestellt werden konnten. Wenn wir es aber thematisieren, macht Leuschen uns zu Nörglern.

Was wir nicht verstehen ist, mit welcher Leichtfertigkeit Mängel bei der Herstellung der Trasse – sei es etwas vielleicht für manche Nebensächliches wie das Fehlen von ausreichenden Sitzgelegenheiten oder der Umstand, dass viele Bauwerke nicht saniert wurden – als tolerierbare Fehler dargestellt werden und unser Hinweis darauf als »Stichelei« abgetan wird. Seit Jahren investieren Dutzende von Menschen in der WUPPERTALBEWEGUNG einen Großteil ihrer Freizeit, um etwas für die Allgemeinheit zu schaffen und eben nicht nur zu nörgeln.

Auch diesen Kommentar wollen wir Ihnen jedoch nicht vorenthalten, obwohl wir ihn für völlig unangebracht halten. Zum Kommentar.

von Carsten Gerhardt