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2007

Bevor alles begann:

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Februar 2007: Entdeckungstouren mit der Kamera auf der im Dornröschenschlaf liegenden ehemaligen Rheinischen Eisenbahnstrecke und Beginn einer Fotodokumentation über die Entwicklung der Nordbahntrasse zu einem Freizeitweg.

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März 2007: Einwerben von Spenden mit Stativ und Gartenklapptisch an Wanderwegen, bei Konzertveranstaltungen, Stadt- und Gemeindefesten und diversen Vereinsveranstaltungen..

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Erstellen eines Orientierungsplans, der einem Fahrplan der Deutschen Bahn AG nachempfunden ist. Hier finden Sie alle Zugänge, Sehenswürdigkeiten, Gastronomie, Busverbindungen der WSW und vieles mehr, auf und am Rande der Nordbahntrasse.

Im November 2007 gründet die Wuppertalbewegung 22 Arbeitsgruppen. Eine davon ist die Gruppe Eisenbahngeschichte, die bald mit ihrem ersten Projekt startet.


2008
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Februar 2008: Planung der Sanierung der 350 qm großen Bahnsteigüberdachung des alten Bahnhofs Wuppertal-Wichlinghausen. Das größte Einzelprojekt der Arbeitsgruppe Eisenbahngeschichte..

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Juni 2008: Erster Orts- und Pressetermin mit den Innungsmeistern der Wuppertaler Kreishandwerkerschaft der einzelnen Gewerke kurz vor dem Sanierungsbeginn..

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29.08.2008: Die Wuppertaler Berufsfeuerwehr hilft am Vormittag der Einweihung des sanierten Bahnsteigdaches und des 200 Meter langen Freizeitweges beim Aufbau des ersten, bei der Deutschen Bahn in Braunschweig, gekauften Signals.

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29.08.2008: Der NRW-Tag wird in diesem Jahr in Wuppertal gefeiert. Einer der Termine, u. a. mit den Herren Ministerpräsident Dr. Rüttgers und Oberbürgermeister Jung, findet am alten Bahnhof Wuppertal-Wichlinghausen statt. Nach zweimonatiger Sanierungszeit stellt Herr Dr. Rüttgers das wenige Stunden vorher aufgestellte Signal per Handhebel von rot auf grün.

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18.10.2008: Die Wuppertalbewegung bedankt sich mit einem Umtrunk und einem kleinen Imbiss bei allen an der Sanierung beteiligten Handwerkern.

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Dezember 2008: Die vorbereitenden Arbeiten für den Wegebau beginnen mit dem Gleisrückbau. Die Arbeitsgruppe Eisenbahngeschichte setzt sich für den Erhalt eines Gleises für eine Draisinenstrecke ein.


2009
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April 2009: Sichern und Restaurieren originaler Bahnteile, wie Kilometersteine, Signale, Uhren und Schilder. Diese werden nach dem Umbau zu einem Rad- und Wanderweg wieder an ihrem Standort aufgestellt und können somit Alt und Jung an die Zeit der Eisenbahnnutzung erinnern und von dieser Zeit erzählenApril 2009: Sichern und Restaurieren originaler Bahnteile, wie Kilometersteine, Signale, Uhren und Schilder. Diese werden nach dem Umbau zu einem Rad- und Wanderweg wieder an ihrem Standort aufgestellt und können somit Alt und Jung an die Zeit der Eisenbahnnutzung erinnern und von dieser Zeit erzählen

website
April 2009: Um auch im Internet präsent zu sein und über die Arbeitsgruppe informieren zu können, wurde die Website nordbahn.eu ins Leben gerufen. Hier können Informationen über den aktuellen Projektstand und die Planungen der Arbeitsgruppe abgerufen werden. Beim Öffnen der Seite fällt direkt das Flügelsignal ins Auge, das tagesaktuell anzeigt, ob die Draisinenstrecke geöffnet oder geschlossen ist.

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Mai 2009: Zentren des Bahncharakters der Rheinischen Strecke sind natürlich die größtenteils erhaltenen Bahnhöfe. Diese Bahnhöfe sollten natürlich in Zukunft auch ihren Charakter behalten und somit mit Bahnhofsschildern und Bahnhofsuhren versehen werden. Restauration der originalen Bahnhofsuhren ist ebenso ein Thema wie dessen Ansteuerung. Ein erster Prototyp der kompakten Uhrensteuerung, mit Funkempfänger und Beleuchtungssteuerung, wurde eigens für die Nordbahntrasse entwickelt.

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August 2009: Seit der Gründung der Arbeitsgruppe Eisenbahngeschichte hat sich die Sammlung von Bahnteilen, die später auf der fertigen Trasse installiert werden sollen, so vergrößert, dass die privaten Keller der Mitglieder aus allen Nähten platzen. Die Firma Luhns, an der Schwarzbach in W-Oberbarmen, hat uns einen Raum ihrer ehemaligen Werkshallen, als Lager mietfrei zur Vefügung gestellt.

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August 2009: Anlieferung weiterer Signale für den späteren Einbau an der Draisinenstrecke im Bereich Wuppertal-Loh..

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September 2009: 130 Jahre Rheinische Strecke im Tal der Wupper / 1879 – 2009. Unter dem Titel „Durch Tunnel und über Viadukte“ beteiligt sich unsere Arbeitsgruppe an einer Ausstellung in den historischen Gebäuden der ehemaligen Konsumgenossenschaft Vorwärts in der Münzstraße. Aufgrund des großen öffentlichen Interesses wurde die Ausstellung an verschiedenen Orten im Wuppertaler Stadtgebiet wiederholt.

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Dezember 2009: Begehung des verwilderten Anschlussgleises zum Industriegebiet Clausen und Planung einer möglichen Draisinenstrecke.


2010
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Januar 2010: Die Brücke über die Schönebecker Straße wird von oben mit einer Betondecke und Dichtungsmaterial gegen Eindringen von Wasser abgedichtet. Aus diesem Grund müssen für die Zeit dieser Arbeiten 100 Meter Gleisstrecke herausgenommen werden. Die Draisinenstrecke verkürzt sich entsprechend.

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April 2010: Anstrich der von der Deutschen Bahn AG erworbenen Signale durch die Bergische VHS.

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April 2010: Die durchgerosteten Stationsschilder am alten Bahnhof Wuppertal-Loh werden demontiert und ein neuer Rahmen gebaut.

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Mai 2010: Demontage und Lagerung von Schienenlaschen für den späteren Einbau an Schienenstößen auf der Draisinenstrecke.

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Mail 2010: Für die angemietete Draisine aus Bippen haben wir eine Gitterbox aufgestellt und an den Schienen befestigt.

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02. Juni 2010: Die erste Probefahrt zum „Staatsforst Clausen“ (Industriegebiet Clausen).

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Juni 2010: Die von der Deutschen Bahn AG gekauften und am alten Bahnhof Wuppertal-Wichlinghausen gelagerten Signale mussten zum Loh transportiert werden. Den eintägigen Transport hat die Spedition Fenner gesponsert, die Be- und Endladung des LKW hat die Wuppertaler Berufsfeuerwehr übernommen. Wegen des Gewichtes des Kranwagwens der Feuerwehr konnte ein Signal auf dem Grundstück der Firma Holzrichter zwischengelagert und von dort aus (siehe auch weiter unten) auf das Fundament auf der Trasse gehoben werden.

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Juni 2010: Zwei fleißige Helfer, die zufällig gerade vorbei kamen, fassten beim Ausladen der neuen, von der Firma Klar gesponserten Stationsschilder, kräftig mit an.

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Juni 2010: Der Kranwagen der Wuppertaler Feuerwehr half vom benachbarten Grundstück der Firma Holzrichter aus, ein Signal auf die Trasse zu stellen.

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04. Juni 2010: Einen Tag vor dem Trassenfest wurden noch die ersten restaurierten Kilometersteine an ihrem ursprünglichen Ort wieder eingesetzt.

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05. Juni 2010: Zusammen mit dem ersten fertig gestellten Teilstück der Nordbahntrtasse zwischen der Buchen- und der Schleswiger Straße, wird die Draisinenstrecke eingeweiht. Verkehrsminister Lienenkämper ließ sich nicht nur fahren, sondern er trat auch in die Pedale und half am Ende der Strecke mit, die Draisine für die Rückfahrt in die Gegenrichtung herum zu drehen.

Was ursprünglich einmal als Event für Trassenfeste geplant war, stellte sich schon nach kurzer Zeit als der Renner auf der Nordbahntrasse heraus.

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Juli 2010: Wegen der großen Resonanz bei den Trassenbesuchern plant die Arbeitsgruppe den Neubau einer eigenen Draisine und erstellt ein Konzept, bei dem die Sicherheit oberste Priorität hat. Außerdem soll das Fahrzeug nicht wie üblich am Ende der Strecke herum gedreht werden müsssen, bevor der Rückweg angetreten werden kann, sondern es wird ein Umstellmechanismus konstruiert, der das Getriebe per Hebel von einer Fahrtrichtung in die Gegenrichtung umstellt.

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September 2010: Bau eines behindertengerechten Zugangs zum Bahnsteig der Draisinenstation.


2011
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Februar 2011: Schienentransport durch Mitarbeiter des Wichernhauses zum Bahnhof W-Loh für den späteren Einbau einer 450 Meter langen Parallelstrecke.

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März 2011: Erweiterung des Bahnsteigs am Draisinenbahnhof.

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April 2011: Abdichten des alten Bahnsteigdaches mit Schweißbahnen durch Mitarbeiter des Wichernhauses.

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April 2011: Montage eines Schildes, welches auf die Draisinenstation hinweist.

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Mai 2011: Die Stadtverwaltung beginnt mit dem Neubau der Brücke Konsumstraße. Hierfür müssen die Gleise der Draisinenstrecke auf einer Länge von 50 Metern herausgenommen werden. Im Vorfeld konnten wir die Verwaltung davon überzeugen, dass die Brücke so breit gebaut wird, dass die Gleise noch neben dem Radweg Platz finden.

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Juli 2011: Die Unterführung zwischen den Bahnsteigen 1 und 2/3 wird zu gemauert und mit einer Tür versehen. Dieser Raum wird von der Arbeitsgruppe Eisenbahngeschichte und Draisinen als Lagerraum genutzt.

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August 2011: Um das Sprühen von Pestiziden zu vermeiden, wird das Gleisbett an zwei bis drei Terminen im Jahr von

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September 2011: Die Auszubildenden der Schaeffler FAG in der Varresbeck bauen die erste, von Schaeffler FAG gesponserte Draisine. Der Prototyp wird nach den Vorgaben der Arbeitsgruppe Eisenbahngeschichte gebaut und noch verbessert. Am 28.09.2011 findet auf dem ehemaligen Anschlussgleiss, auf dem Werksgelände von Schaeffler FAG, im Beisein der DEKRA, die erste Probefahrt statt.

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September 2011: In den ersten 4, von der Deutschen Bahn AG erworbenen Fahrplanvitrinen, die an der Draisinenstation am alten Bahnhof Wuppertal-Loh aufgestellt wurden, findet der Trassenbesucher Informationen zur Wuppertalbewegung, zur Draisinenstrecke, einen Orientierungsplan (Fahrplan) und historische Fotos der ehemaligen Rheinischen Eisenbahn.

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Oktober 2011: In der Nähe des Zugangs Buchenstraße führt ein Gleisübergang den Trassenbesucher, an Veranstaltungstagen, direkt von der Trasse zum Modell-Eisenbahn-Club Wuppertal (MEC).

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Oktober 2011: Vor dem Objektiv einer WDR-Kamera, vermisst die DEKRA die neue Draisine und nimmt die kostenlose technische Abnahme vor.

Einen Filmbeitrag finden Sie unter „Presse“.

Die DEKRA sponsert die jährliche technische Überwachung.

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Oktober 2011: Nach Abschluss der Abdichtungsarbeiten auf der Schönebecker Brücke, verlegt die Gartenbaufirma Garschagen aus Remscheid, die im Januar 2010 herausgetrennten Gleise. Seit dem dann die halbe Draisinenstrecke in östlicher Richtung befahren werden.


2012
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April 2012: Die Arbeitsgruppe Eisenbahngeschichte entwirft einen Fahrradstandbügel. Von dem Modell werden 5, mit der Projektleitung abgestimmte Bügel, an der Draisinenstation aufgestellt.

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April 2012: Bis zum Bau einer Draisinengarage wird das Fahrzeug unter einer LKW-Plane hinter einem Bauzaun geparkt.

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April 2012: Am 20.04.2012 findet im Beisein von Herrn Oberbürgermeister Jung, der Werks-, Personal- und Ausbildungsleitung, Ausbildern und Auszubildenden der Schaeffler FAG, sowie dem Vorstand und Mitgliedern der Wuppertalbewegung, die feierliche Enthüllung der neuen Draisine statt.

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Nach einem Gruppenfoto für die Presse ….

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. . . treten die Herren Jung und Dr. Gerhardt, Vorsitzender der Wuppertalbewegung, kräftig in die Pedale.

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Juni 2012: Die Auszubildenden der Schaeffler FAG übernehmen Wartung und Reparaturen der Draisine und…

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. . reparieren mal eben zwischendurch und kostenlos ein Kinderfahrrad. Ergebnis: Strahlende Kinderaugen.

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Juli 2012: Ein von der Deutschen Bahn AG übernommenes Elektromobil, mit dem früher am Düsseldorfer Bahnhof Kofferwagen von Bahnsteig zu Bahnsteig gezogen wurden, hat das Wichernhaus wieder flott gemacht und erhöht heute die Mobilität der Mitarbeiter auf der Nordbahntrasse.

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September 2012: Kauf und Aufstellen der ersten drei Bänke für die Draisinenstation.

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Oktober 2012: In der ersten Saison, von April bis September 2012, haben wir mit der neuen Draisine 2734 Fahrgäste befördert.

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November 2012: Die Stahlkonstruktion der Bahnsteigüberdachung am alten Bahnhof Wuppertal-Loh soll in das LED-Beleuchtungskonzept einbezogen werden. Die Befestigung dreier LED Tasachenlampen im Kreuz der Konstruktion, vermittelt ein erstes Bild unserer Vorstellung davon, wie die Inszenierung einmal aussehen soll.


2013
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Mai 2013: Sanierung des Geländers an der Unterführung unter den Gleisen 1 und 2. Ein Teil des Geländers konnte am Bahnhof W-Ottenbruch ab- und an dieser Stelle wieder eingebaut werden. Ein fehlendes Teil wurde von der GBA formidentisch nachgebaut.

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Juni 2013: An den ehemaligen Stationen haben wir weitere, von der Firma Klar gesponserte Stationsschilder, aufgestellt. Die durchgerosteten Rahmen hat die GBA gebaut

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Juli 2013: An Trassenfesten am alten Bahnhof Wuppertal-Loh musste der hierfür erforderliche Strom von der benachbarten Rudolfstraße per Spezialkabel, herauf geholt werden. Die WSW stellte neben der Trasse einen Verteilerkasten auf. Von hier aus wurden Verteiler rechts und links des Freizeitweges installiert. Stolperfallen, durch Verlegung der Stromkabel über die Trasse, gehören seit dem der Vergangenheit an.

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Juli 2013: Eine Weiche am Ostende der Strecke, über die die Draisine vom ehemaligen Gleis 3 auf Gleis 4 geleitet werden kann, wurde wieder gängig gemacht.

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September 2013: 16-sitzige Bänke von der Deutschen Bahn AG wurden von der GBA zu 8- bzw. 4-sitzigen Bänken umbebaut. Diese Bank steht auf Bahnsteig 2/3 am Bahnhof W-Loh, weitere 12 Bänke werden am Rand des Fußweges eingebaut.

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Oktober 2013: Der Bahnsteig an der Draisinenstation wurde noch einmal für einen U-3 Spielplatz um ca. 6 Meter verlängert.

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Oktober 2013: Die Mitarbeiter des Wichernhauses haben unter der neu gebauten Brücke Konsumstraße nicht nur die 50 Meter Gleisstrecke wieder eingebaut, sondern an beiden Seiten noch je ca. 25 Meter des verbliebenen Gleises Richtung Radweg verschwenkt. Insgesamt mussten ca. 100 Meter Gleise gerichtet werden.

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November 2013: Um das Verschrauben der neu verlegten Gleise erheblich zu erleichtern, haben die Auszubildenden der Schaeffler FAG die alten, verrosteten Schrauben nachgedreht.

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Dezember 2013: Vor dem Abtransport ins Winterquartier zum Hersteller Schaeffler FAG wurde auf der neu verlegten Strecke mit den Auszubildenden der Firma Schaeffler eine Probefahrt unternommen.


2014
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Januar 2014: Ausrichten der neu verlegten Gleise, mit Spezialwerkzeugen der Deutschen Bahn, durch die Kollegen der Arbeitsgruppe Eisenbahngeschichte.

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März 2014: Die unter Denkmalschutz stehende Brücke Holtkamp, südlich des Tunnels Schee, wurde wegen Baufälligkeit von der Stadtverwaltung abgerissen. Das historische Geländer hat die GBA für uns demontiert. Es soll später einen Spielplatz auf dem Bahnsteig Wuppertal-Loh absichern

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März 2014: Zur Orientierung für unsere kleinen und großen Fahzeugführer, haben wir von der GBA eine von uns restaurierte historische H-Tafel (sie zeigt den Haltepunkt des Fahrzeuges an), am Bahnsteig des Draisinenbahnhofs anbringen lassen.

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Juni 2014: Vor der Schmalstelle unter der neu gebauten Clausenbrücke, haben wir an beiden Seiten vor der Durchfahrt, rot-weiße Baken als Warnmarkierungen anbringen lassen. Die Baken sind jeweils mit einem Pendeltürscharnier versehen, damit unachtsame Fahrgäste, die Arme oder Beine seitlich von dem Fahrzeug heraushängen lassen, rechtzeitig „geweckt“ werden, wenn sie mit Ihren Gliedmaßen die Baken berühren. Die Baken klappen dann zur Seite, so dass sich hier niemand verletzen kann. Außerdem haben wir zwischen dem Radweg und dem Gleisbett einen weißen reflektierenden Strich auftragen lassen.

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Juli 2014: Anstatt die kleine Stützmauer westlich der Brücke Konsumstraße, zwischen dem Radweg und dem Draisinengleis mit Erdreich anzuschütten oder sie gegen eine Betonmauer zu ersetzen, habe wir sie von der GBA, einschließlich des einzig erhaltenen, darüber liegenden Kabelkanals, sanieren lassen.

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Juli 2014: Die Andreaskreuze am Zugang Holzrichter haben sehr unter Vandalismus gelitten. Ein Pfosten wurde samt Fundament und Schildern herausgerissen, bei dem anderen wurden die unteren Flügel nach oben gebogen und häufig besprüht. Wir haben die Pfosten gegen Vierkantpfosten ausgetauscht und die Kreuze mit Siebdruckplatten verstärkt.

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September 2014: Am Bahnhof Wuppertal-Ottenbruch haben wir weitere Bänke, die wir von der Deutschen Bahn AG bekommen haben sanieren und von der GBA dort einbetonieren lassen.

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September 2014: Das im März dieses Jahres abgebaute historische Geländer der Brücke Holtkamp haben wir sanieren und mit einem Schutzgitter versehen lassen. Heute sichert es den Kleinkinderspielplatz zu beiden Bahnsteigseiten des alten Bahnhofs Wuppertal-Loh.

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Oktober 2014: Den Zugang Clausen, der die Draisinentrasse quert, haben wir durch das Aufstellen von Andreaskreuzen und einer entsprechenden Beschilderung gesichert.

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Oktober 2014: Damit die Spurkranzräder der Draisine den Bahnübergang am Zugang Clausen ungehindert passieren können, haben wir dort so genannte Radlenker an der Innenseite der Schienen einbauen lassen.

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Dezember 2014: Auch am alten Bahnhof Wuppertal-Wichlinghausen stehen jetzt wieder Stationsschilder. Die alten Schilder und der Rahmen warten völlig durchgerostet. Die GBA hat einen neuen Rahmen gebaut und die Firma Klar hat der Wuppertalbewegung die Schilder nach alter Tradition gesponsert.

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Dezember 2014: Für die Einweihung der Trasse am 19.12.2014 haben wir das Signal am Bahnhof W-Wichlinghausen mit einem Stellhebel und Beleuchtung versehen. So konnte Herr Groschek, Minister für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen, das Signal von rot auf grün umstellen und so die Nordbahntrasse symbolisch eröffnen.


2015
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März 2015: Unsere Arbeitsgruppe hat sich im letzten Jahr an einem von der Stadtverwaltung ausgeschriebenen „Mikroprojekt“ beteiligt und einen von der Wuppertaler Stadtsparkasse gesponserten Geldbetrag bekommen. Dieser Betrag wurde in Material investiert, mit dem am Bahnhof Wuppertal-Loh nun eine originale Bahnhofsuhr dauerhaft in Betrieb und darüber hinaus sowohl die Uhr . . .

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. . . als auch die Fahrplanvitrinen auf energiesparende LED-Technik umgerüstet und beleuchtet werden konnten.
Die Beleuchtungszeiten orientieren sich an denen der Trassenbeleuchtung und nach Bedarf.

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April 2015. Diese Holzeisenbahn zum Klettern für Kinder unter drei Jahren, wurde auf Initiative der „Vereinigte Evangelische Mission“, VEM und der Wuppertalbewegung, mit Spendengeldern finanziert, von der Schreinerei Wichernhaus gebaut und auf dem Bahnsteig 2 und 3 am alten Bahnhof Wuppertal-Loh aufgestellt.

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April 2015: Am Bahnhof wurde ein originaler Bahnhofslautsprecher installiert. Zusammen mit einer historischen, modernisierten Sprechstelle, können individuelle und digital gespeicherte Durchsagen, sowie zwei verschiedene Aufmerksamkeitssignale, am Bahnsteig wiedergegeben werden.

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Juli 2015: Damit die ehemalige Unterführung zwischen den Bahnsteigen 1 und 2/3 am alten Bahnhof Wuppertal-Loh, nicht wie die anderen Unterführungen an der Strecke verfüllt werden, sondern erhalten bleibt, haben wir sie am Bahnsteig 1durch eine Mauer gesichert und auf der gegenüberliegenden Seite den Treppenabgang mit Holzbohlen abgedeckt. Für Kontrollzwecke erfolgt der Zugang durch eine Klappe auf der Ostseite des Bahnsteigs 2 und 3.

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Juli 2015: Auf Initiative unserer Arbeitsgruppe haben die GBA, Gesellschaft für Berufliche Aus- und Weiterbildung mbH und die GTA, Gesellschaft für Training, Schweißverfahren und Ausbildung mbH, an der Draisinenstrecke am alten Bahnhof Wuppertal-Loh ca. 460 Meter Gleise verlegt. In der Zeit vom 17.06. bis 16.10.2015 wurden folgende drei Fördermaßnamen durchgeführt, wodurch 12 arbeitslose Teilnehmer eine neue Beschäftigung fanden:
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Juli 2015: Maschineller Tiefbau für den Gleisbau.

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August 2015: Gleisbau.

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September 2015: Thermitschweißen.

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August 2015: Auf Vermittlung der DEKRA Automobil GmbH am Standort Wuppertal und den Anforderungen unserer Arbeitsgruppe für die Konstruktionsplanung einer Draisine, haben zwei Studenten der Hochschule Bochum ein interessantes Thema für eine Bachelor-Arbeit gefunden und jeweils sehr erfolgreich mit der Bestnote 1 absolviert. In der einleitenden Danksagung der Arbeit sind die Wuppertalbewegung und die Nordbahntrasse aufgeführt.

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November 2015: Am 26.11. wurde am Zugang Buchenstraße eine zweiteilige Fertiggarage für unsere Draisinen angeliefert. Ein Kranwagen hob die Garagenteile von den Transportern und setzte sie auf die vorgefertigten Fundamente. In der Garage können künftig mehrere Draisinen abgestellt werden.


2016
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Mai 2016: Um mit der Draisine auf das neu verlegte Gleis 4 fahren zu können, mussten die Kollegen und Bahnexperten die Weichen auf der Ost- und Westseite, die die Gleise 3 und 4 miteinander verbinden, reparieren und gängig machen.

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Juli 2016: Im Juli trafen sich Kolleginnen und Kollegen des Draisinenteams zu einer erfolgreichen Probefahrt an der Buchenstraße. Künftig können unsere Fahrgäste die Weichen per Handhebel umstellen und zwischen den Gleisen 3 und 4 wechseln. Die Strecke kann hierdurch auch gegenläufig betrieben werden.

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August 2016: Durch die Anschaffung eines neuen Infotisches mit dem Vereinslogo wird die Wuppertalbewegung jetzt auch optisch an der Draisinenstation besser wahrgenommen.

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September 2016: Ab sofort fährt unsere Draisine bei Nachtfahrten mit Licht. Die historischen Petroleumlampen der Deutschen Bahn haben wir mit moderner LED Technik ausgerüstet.

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November 2016: Im November und Dezember hat die GBA, Gesellschaft für berufliche Aus- und Weiterbildung, die Gleislücke zwischen dem Zugang Buchenstraße und der Garage geschlossen.

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Dezember 2016: Am 23.12.2016 konnten wir die Draisine aus ihrer bisherigen, provisorischen Unterkunft hinter den Bauzäunen herausfahren und in der Garage abstellen.


2017
Februar 2017: Die vorhandenen Weichen haben wir mit Weichenlaternen bestückt. Die Fahrer auf der Draisine können jetzt aus der Ferne erkennen, ob die Weichen in der gewünschten Position stehen.
Februar 2017: Ab sofort können die Reparatur- und Wartungsarbeiten an der Draisine von einer Montagegrube in der Draisinengarage ausgeführt werden, die uns die GBA gebaut hat.
Mai 2017: Wir haben die Banner an der Draisine um das Logo der Wuppertalbewegung und den Standort Nordbahntrasse ergänzt.
Mai 2017: Für die Abdeckung der Montagegrube in der Draisinengarage hat uns die GBA einen Rahmen aus Winkelprofilen an die Schienen geschweißt.
Mai 2017: Die Montagegrube in der Garage haben wir mit Holzbohlen gesichert.
Juli 2017: Ab sofort werden an die Draisinengäste kostenlose Fahrkarten ausgegeben. Der Entwurf stammt von Mitgliedern unserer Arbeitsgruppe. Eine Fahrkartendruckerei arbeitet mit 80 Jahre alten Fahrkartendruckmaschinen und verwendet original Fahrkartenpappen aus alten DB Beständen.