Trassenwanderer trotzen heftigem Regen

Trassenwanderer trotzen heftigem Regen

Montag, den 16. Juli 2012 um 17:47

„Bei diesen Wolkenbrüchen schickt man keinen Hund vor die Türe“, lautet ein geflügelter Satz. Ebenso häufig ist vom „Wuppertaler Wetter“ die Rede und davon, dass doch jeder Wuppertaler mit Regenschirm auf die Welt komme. Ohne Regenschirme sind die fast 150 Teilnehmer der Trassenwanderung am Samstag, den 14. Juli 2012, jedenfalls nicht aus dem Hause gegangen.

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Die fast 150 Teilnehmer wären ohne Regenschirme aufgeschmissen gewesen.

Obwohl die Veranstalter, das Bürgerforum Oberbarmen e.V. und der Nordstädter Bürgerverein e.V., schönes, sommerliches Wetter bestellt hatten, verhieß der Wetterbericht in Konsequenz zur vorangegangenen Woche nichts Gutes. In der Tat waren die fünf Stunden, in denen Lutz Eßrich, zweiter Vorsitzender der Wuppertalbewegung, die Unentwegten von der Silberkuhle auf Hottenstein acht Kilometer bis zum Loh führte, zahlreichen Wolkenbrüchen ausgesetzt. Glücklicherweise gab es Regenpausen, in denen das Wetter aufklarte und schöne, weite Blicke auf Langerfeld und Barmen freigab.

Noch ist der Streckenabschnitt der Nord- und Kohlenbahntrasse östlich des Rotter Tunnels unbearbeitet. Obwohl es sich auf der Schotterstrecke nur schwer laufen ließ, lernten viele Menschen diesen Teil des künftigen Rad- und Wanderweges kennen und schätzen.

„Wann kommt schon einmal ein Elberfelder freiwillig nach Barmen?“, fragte Klaus-Günther Conrads vom Bürgerforum Oberbarmen lächelnd. Hans-Erich Richling und Dieter Mahler vom Nordstädter Bürgerverein dankten Lutz Eßrich für die spannende, informative Trassenwanderung: „Das war schon eine tolle Sache, mit so vielen Leuten!“ Dieter Mahler regte nach der erholsamen Pause bei Kaffee und Kuchen im Café Nordbahntrasse an, dass die beiden Bürgervereine und die Wuppertalbewegung künftig gemeinsam ein Bahnhofsfest ausrichten sollten.

Die Benefizwanderung erbrachte einen Erlös in Höhe rund 250 Euro, die für Wegeschilder am Wichlinghauser Bahnhof verwendet werden sollen.

von Claus-Jürgen Kaminski