Vergessene Orte der Nordbahntrasse – auf den Spuren der NS-Zeit

Vergessene Orte der Nordbahntrasse – auf den Spuren der NS-Zeit

Samstag, den 21. März 2015 um 10:00

Am Sonntag, 22. März 2015, bietet das Regionalbüro Arbeit und Leben in Zusammenarbeit mit dem Verein zur Erforschung der sozialen Bewegungen im Wuppertal e.V. erstmalig eine Fahrradtour zu den »Vergessenen Orten der Nordbahntrasse – auf den Spuren der NS-Zeit« an. Der Treffpunkt ist um 14 Uhr am Mirker Bahnhof.

Entlang unserer Nordbahntrasse werden im Rahmen der Veranstaltung Orte der NS-Zeit besucht, die nicht weiter in Vergessenheit geraten dürfen. Dank dem Verein zur Erforschung der sozialen Bewegungen im Wuppertal e.V. gibt es seit letztem Jahr viele »Vergessene Orte« in der gleichnamigen Broschüre. Die TeilnehmerInnen fahren am 22. März die einzelnen Stationen ab und erfahren von einem Historiker mehr zur Geschichte dieser Orte.

Themen der Radtour sind u.a. das Zwangsarbeiter-Durchgangslager des Wuppertaler Arbeitsamtes am Giebel, die illegalen Gewerkschaftsgruppen bei Cosman, Villbrandt & Zehnder (Goldzack), Huppertsberg und bei den Storchwerken, die mutigen Predigten von Helmut Hesse, die Zwangsarbeiter-Kinderbaracke der Firma Kolb & Co., die Hintergründe des Burgholz-Massakers und das Sammellager für Wuppertaler Sinti und Roma am Klingholzberg und die Untertageproduktion der ZwangsarbeiterInnen im Schee-Tunnel.

Bei dieser etwa dreistündigen Tour entdecken Sie die ‪Nordbahntrasse‬ aus einer nie gesehenen historischen Perspektive. Der Unkostenbeitrag beträgt 5 Euro. Fahrräder bitte mitbringen!

Zum Facebook-Event gelangen Sie hier.

Foto: Jan Sudhoff

von Mario Schroeder